Produktionstagebuch SAME PRIVTE

 

 

März 2006

So langsam geht die Produktion des Films „Undercover Cowboy“ dem Ende entgegen und wir überlegen uns gründlich, was wir als nächstes anpacken wollen. Hirsch möchte einen Mistery-Thriller drehen und Elch stimmt überraschend schnell ein. Die Vorstellungen was den visuellen Teil betrifft sind bei beiden die selben: eher düster mit vielen Schatten.

Unsere ersten Brainstorming-Ideen: Grossstadt (Hirschs Lieblingsstadt als Vorbild: natürlich New York), ein misteriöser Killer, ein Ex-Polizist mit traurigem Hintergrund, Kanalisation, falsche Fährten. Der Name des Helden ist uns auch schon eingefallen: Sam Private. So können wir später schön an seine Tür schreiben: „Sam Private – Detective“. Versteht ausser uns jemand die Pointe? „... Private-Detective“, na?

April 2006

So langsam beginnen wir die Geschichte zu entwickeln. Zur Hilfe haben wir auch noch Stefano Cambria nach seinen Ideen gefragt. Er hat bereits bei „Undercover Cowboy“ ein kleines Stückchen beim Animieren mitgeholfen und da er sich mit Filmen doch etwas auskennt greifen wir gerne auf ihn zurück. Irgendwie gefällt uns der Anfang und das Ende der Geschichte schon recht gut, aber das ganze zwischendurch... da müssen wir doch noch etwas dran arbeiten.

Ideen für Kulissenbauten hatten wir auch schon. Zum Beispiel würden wir gerne eine Plattform aus verschiedenen Teilen bauen für die Stadt, die wir auseinander nehmen und zusammenstecken können wie wir wollen. So hätten wir mit der Kamera sämtliche Freiheiten.

Per Zufall finden wir heraus, dass eine Kollegin aus dem Bekanntenkreis Innen-Dekorateurin ist. Da sie begeistert ist von unseren Trickfilm-Projekten im Allgemeinen ist es ein Leichtes, sie für unseren neusten Streich als Hintergrund-Malerin zu gewinnen. Ob es soweit kommt, werden wir ja noch sehen. Wir hoffen es...

Mai 2006

Momentan rätseln wir, wie wir unseren neuen Film überhaupt auf die Harddisk bekommen. Wir haben zwar das neue Programm –iStopmotion- aber leider keinen tragbaren Mac. Die Idee von Hirsch, das OSX auf seinem alten Mac zu installieren und den hin- und herzutragen, erweist sich leider als Sackgasse, da man ein normales OSX nur auf einem einzigen Computer installieren kann. Für weitere Macs bräuchte man eine Familien-Lizenz, die natürlich kostet. So stehen wir also vor der Entscheidung: iBook kaufen oder Familien-Lizenz? Das Resultat demnächst hier.