Was ist Stop Motion ?
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Stop Motion ist eine uralte filmische Methode bei der scheinbar leblose Dinge (z.B. Lego-Männchen) wie von Geisterhand lebendig werden. Diese Technik ist im Prinzip äusserst einfach, erfordert aber unglaubliche Arbeit.
Ein Kinofilm besteht aus vielen Einzelbilder. Diese werden in einer bestimmten Geschwindigkeit abgespielt, sodass die einzelnen Schritte für das Auge nicht mehr erkennbar sind und wir somit eine Bewegung sehen. Am besten ist dies mit dem Daumenkino vergleichbar. Die festgelegte Geschwindigkeit für einen Kinofilm beträgt 24 Bilder, oder „frames“, pro Sekunde. Bei der Aufnahme für einen normalen Kinofilm nimmt die Kamera durchgehend Bilder auf, wie eine Fotokamera, bei der man 24 Mal in der Sekunde auf den Auslöser drückt.
Bei der Stop Motion-Technik läuft der Film nicht durchgehend sondern jedes frame wird einzeln aufgenommen. Das funktioniert in der Praxis so: Man legt einen Bleistift vor die Kamera auf einen Tisch und nimmt ein frame auf. Dann bewegt man den Bleistift ein Stück nach vorne und nimmt erneut ein frame auf usw. usw. . Hat man dies einige Male gemacht, so sieht es im fertigen Film aus als ob sich der Bleistift von alleine über den Tisch bewegen würde.
Unzählige Spezial-Effekte wurden früher so hergestellt. So zum Beispiel die berühmte Szene aus „The 7th Voyage of Sinbad“ mit der Schlacht gegen die lebendigen Skelette. Auch „Jurassic Park“ sollte zuerst mit Stop Motion animiert werden, bevor man sich schliesslich die Fortschritte der CGI (Computer generated images) zu Nutze machte.
Die Stop Motion-Technik ist äusserst aufwendig, sorgt aber für verblüffende Ergebnisse und, nicht zuletzt, auch für spannende und unterhaltsame Trickfilme wie z.B. „Nightmare before christmas“, „Wallace & Gromit“ und natürlich sämtliche alten Zeichentrickfilme.
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